Bienenprojekt im RUZ Reinhausen am 09.05.2018

Am 9. Mai war es endlich soweit. Nach vielen Sachunterrichtsstunden zum Thema Honigbiene unternahmen die 3a und die 3b von der GS im Drammetal einen Ausflug zum RUZ nach Reinhausen. Am Morgen als wir mit den Linienbussen zur Schule kamen, wartete schon ein anderer Bus, unser Bus.
Als wir in Reinhausen ankamen vergaßen leider zwei Kinder ihre Jacken im Bus, obwohl Frau Wynne und Frau El Kouani uns noch einmal daran erinnert hatten, unsere Sachen mitzunehmen.
Da wir davon ausgingen, dass der Bus drehen würde, wartete Frau Hussian, unsere Schulbegleiterin, mit Leon auf den Bus, um die Jacke zurück zu bekommen. Die anderen gingen alle zusammen einen steilen Berg hinauf zu den Bienen. Dort angekommen packten wir als erstes unsere Sachen an einen sehr langen Tisch. Danach gingen wir auf den großen Hof. Der Imker stellte sich und seine Mannschaft vor. Danach spielten wir ein Bienenspiel.
Das Bienenstaatspiel ging so:
- Als erstes war man eine Larve.
- Aus der Larve schlüpfte eine Arbeiterin.
- Die Arbeiterin fütterte die Larve, sie sammelte Nektar und brachte diesen in die Waben.
- Und so nahm der Kreislauf seinen natürlichen Lauf.
- Doch plötzlich griffen uns Wespen und Hornissen an.
- Wir verteidigten unser Nest mit Schaumstoff-Schwertern.

Danach kam Punkt zwei unseres Programms. Wir liefen den halben Berg wieder hinunter, um noch mehr über die Bienen zu erfahren und hautnah dabei zu sein. Wir konnten uns sogar die Bienenkönigin mit ihrem Volk in einem Schaukasten ansehen. Das war ein Gewimmel. Alle trugen einen Imkerhut. Damit schaffte es auch unsere Lehrerin, Frau El Kouani, bei dem Gekrabbel und Gesumme ziemlich ruhig zu bleiben. Aber eine Drohne traute sie sich nicht, auf die Hand zu nehmen, obwohl die gar nicht stechen können. Wir Kinder hatten da keine Berührungsängste. Es war gar nicht schlimm, eine Drohne auf die Hand zu nehmen, auch wenn der ein oder andere einen Drohnenpups abbekam. Nach dieser aufregenden Begegnung, gingen wir zurück zum Hauptgebäude. Auf dem Dachboden versuchten wir in Teams, Bienenkästen zusammenzubauen. Das war wirklich ganz schön schwierig, aber mit etwas Logik und Geschick gelang es uns dann doch.
Danach wurden wir auf eine große Wiese geführt, auf der ein langer Tisch mit vielen verschiedenen Honigsorten stand. Nun wurde wieder ein Spiel gespielt.
Wir waren Bienen und suchten versteckte Pflanzen, welche wir den Honigsorten zuordneten.
Da wir diese Aufgabe schnell gemeistert hatten, durften wir alle Honigsorten probieren. Von ganz süß bis ein wenig bitter, war alles dabei.
Eine Mitarbeiterin nahm uns nun mit in einen großen Raum. Dort zeigte sie uns einen Rahmen mit Waben. Die Waben waren mit Honig gefüllt. Sie kratze den Wachs ab, mit dem die Bienen die Waben versiegeln und man konnte schon den Honig sehen. Die geöffneten Waben wurden nun mit den Rahmen in eine Honigschleuder gelegt, die aussah wie eine große Metalltonne. Das Schleudern war ziemlich laut, am Anfang hörte es sich an, wie wenn Regentropfen fallen.
Den gewonnenen Honig durften wir dann mit Butter und frisch gebackenem Fladenbrot essen. Das war sehr lecker.
Nun neigte sich dieser tolle und aufregende Ausflug dem Ende. Es war eine tolle Erfahrung und wir haben viele neue interessante Momente erlebt.
Lea Möller, Klara Ramson, Maria Graef, Kl. 3a